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| CAP Juvenil
Nachweis von Erregern der ambulant erworbenen Pneumonie (Community Acquired Pneumonia) bei Kindern
Detektion und Differenzierung von Streptococcus pneumoniae, Haemophilus influenzae, Bordetella pertussis und Bordetella parapertussis
RDB 2170
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Als ambulant erworbene Pneumonie (AEP) bzw. Community Acquired Pneumonia (CAP) bezeichnet man jede Lungenentzündungen eines nicht abwehrgeschwächten (immunkompetenten) Patienten, deren Erreger im privaten oder beruflichen Umfeld erworben wurde. Auch Pneumonien, die innerhalb der ersten 2 Tage eines Kranken-hausaufenthaltes erstmals diagnostiziert werden, zählt man zu CAP (nach Huntemann/Lorenz, CAP Netz).
Die Pneumonie ist eine akute oder chronische, meist durch Infektionen ausgelöste Entzündung des Lungen-Parenchyms. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass jährlich etwa 3-4 Millionen Menschen, darunter vor allem Kinder und Ältere, an Pneumonie sterben. Sie ist damit weltweit die dritthäufigste zum Tode führende Infektionskrankheit.
Der AID CAP Juvenil Kit wurde speziell für den Erregernachweis von respiratorischen Erkrankungen im Kindesalter entwickelt. So werden mittels einer Multiplex-PCR neben Streptococcus pneumoniae und Haemophilus influenzae auch Bordetella pertussis und Bordetella parapertussis gleichzeitig nachgewiesen.
AID CAP Juvenil Teststreifen 
Vorteile
- einfache und schnelle Durchf�hrung: Multiplex-PCR und Hybridisierung auf einen Teststreifen
- Testergebnis bereits nach ca. 4 Stunden
- Amplifikations-, Konjugat-, und Spezifit�tskontrolle auf jedem Teststreifen
- Als Untersuchungsmaterial eignet sich: Rachen- oder Nasopharyngal-Abstrich, Bronchiallavage oder Sputum
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| Streptococcus pneumoniae |
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- verursacht bis zu 70% der CAP-Fälle
- weltweit häufigster Erregern von Pneumonien, Bakteriämien, Meningitiden
- verbreitetes Vorkommen (5-25%) auf den Rachenschleimhäuten gesunder Personen
- Infektionen entstehen meist endogen und werden durch Störungen der lokalen und systemischen Abwehrmechanismen entscheidend begünstigt
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| Staphylococcus aureus |
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- kugelförmiges, gram-positives Bakterium
- kommt weit verbreitet vor; bei Menschen auf der Haut und in den Atmenwegen, meist ohne Symptome
- als Krankheitserreger verursacht es ein breites Spektrum klinischer Erscheinungen, wie Pneumonie, Wundinfektion, Septikämie und Endokarditis
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| Haemophilus influenzae |
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- zweithäufigste Erreger ambulant erworbener Lungen-Infektionen
- gram-negatives Stäbchen-Bakterium (verkapselte oder unverkapselte vorkommende Stämme)
- besiedeln bei 2 -5% der Bevölkerung den Nasen- Rachenraum, ohne dass Krankheitssymptome auftauchen
- Übertragung durch Tröpfcheninfektion
- es erkranken meist Kinder unter 5 Jahren, gelegentlich auch Erwachsene
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| Bordetella pertussis, Bordetella parapertussis
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| In den 90er Jahren verursachte Bordetella pertussis weltweit sch�tzungsweise 20 bis 40 Millionen F�lle von Pertussis und 200 000 bis 400 000 Todesf�lle j�hrlich.
Obwohl durch einen verbesserten Impfschutz die Inzidenz von Pertussis dramatisch gesunken ist, vermelden viele Industriel�nder ein Wiederaufleben der Krankheit bei Kindern, die noch zu jung zum Impfen sind, sowie bei Heranwachsenden und Erwachsenen.
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- B. pertussis ist ein kleiner, gram-negativer, aerober Coccobacillus, der einzeln oder paarweise vorkommt.
- B. pertussis besiedelt die Cilien des respiratorischen Ephiteliums.
- Übertragung durch Tröpfcheninfektion
- Verglichen mit B. pertussis , wird B. parapertussis weniger häufig bei Keuchhusten-Patienten isoliert und verursacht generell leichtere Symptome.
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Literatur
American Thoracic Society (2001)
Guidelines for the Management of Adults with Community-acquired Pneumonia
Am. J. Respir. Crit. Care Med. 163: 1730-1754
Catterall, J. R. (1999)
Streptococcus pneumoniae
Thorax 54: 929-937
Zur Impfung gegen Pneumokokken-Infektionen (2000) Epid. Bull. des RKI 12: 97 - 101
Mandell, L. A. (1995) Community-Acquired Pneumonia: Etiology, Epidemiology, and Treatment
Chest 108(2), 35S-42S
Schmitt, S. K., Liang, B. A. (2000)
Community-Acquired Pneumonia: Current Principles of Evaluation and Therapy
Hospital Physician, February 2000: 44-60
Tozzi, A. E. et al. (2005)
Diagnosis and management of pertussis
CMAJ 172(4), 509-515
http://www.capnetz.de/
http://gin.uibk.ac.at/thema/erreger/mikrobiodiagn.html
http://www.thoracic.org/
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