Anti-Yersinia
enterocolitica-IgG und IgA-Immunoblot
zur Detektion von Antikörpern gegen Yersinia enterocolitica
Hier sehen Sie einen Anti-Yersinia enterocolitica-IgG-Blot,
der mit dem ScanningSystem
von AID eingescannt und bewertet wurde.
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größere Darstellung zu sehen. |
Yersinia enterocolitica
Cut off:
Standardeinstellung:
Je nach Bedarf frei wählbar.
Antigen (Stamm)
Aufbereiteter Überstand von Calcium defizienten
Kulturen von Y. enterocolitica (Serovar 0:9).
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Folgende
Banden sind charakterisiert:
Für weitere Informationen bitte klicken.
Spezifitäten:
Die hohe Antigenität der humanpathogenen Yersinien beruht auf den
sogenannten release proteins oder Yersinia outer
proteins (Yop). Diese sind sehr spezifisch für humanpathogene
Yersinien. |
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Yop
1 (58 kD)
Über dieses Protein ist noch wenig bekannt. Möglicherweise ist es
an der aktiven Eisenaufnahme der Yersinien aus der Umgebung beteiligt. |
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Yop
2a (48 kD)
Dieses Protein ist für die Inhibition der Thrombocytenaggregation
verantwortlich. |
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Yop
2b (46 kD)
Es handelt sich um ein Protein, das den Yersinien eine Phagocytoseresistenz
verleiht. |
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Yop
3 (40 kD)
Wird auch als V-Antigen bezeichnet. Über die Rolle dieses Proteins
ist wenig bekannt. |
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Yop
4a (36 kD)
Auch hier ist die Funktion umstritten. Für die Interpretation ist
dieses Protein insofern wichtig, da gegen dieses Protein, laut Literatur,
die Haupt-IgA-Antwort gerichtet ist. |
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Yop
4b (34 kD)
Ebenfalls mit umstrittener Funktion. |
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Yop
5 (25 kD)
Dieses Protein spielt eine wichtige Rolle bei der Zytotoxizität der
Yersinien. |
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Sp-Protein
Über dieses Protein ist nichts bekannt. Es scheint yersinienspezifisch
zu sein, wird allerdings sehr häufig markiert. Geht nicht in die Interpretation
mit ein. |
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Bemerkungen:
Dieser Testkit ist nach AMG nicht zugelassen zur Diagnose der yersinieninduzierten
Enteritis infectiosa.
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Interpretation:
IgG Befund positiv:
4 und mehr Yops markiert.
IgG Befund fraglich:
3 Yops markiert
IgA Befund positiv:
2 und mehr Yops markiert.
Weitere Interpretationshilfen:
Bei Patienten mit yersiniainduzierter Arthritis werden in der Regel
persistierende yersinienspezifische IgA Antikörper nachgewiesen.
Weitere Antikörperreaktionen auf dem Immunoblot, wie heat shock
Proteine (z. Zeit noch nicht charakterisiert), weisen auf eine chronische
Entzündung hin (vor allem eine IgA Antwort).
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