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Welche Gründe gibt es jetzt von EliSpot auf iSpot-Analysen umzusteigen?


Mit dem AID iSpot Reader System ist es mit wenigen Mausklicks möglich zwischen der enzymatischen (EliSpot) und der fluoreszenzbasierenden Technik (FluoroSpot) zu wechseln, sodass beide Analysemethoden bequem mit einem Gerät parallel zu bearbeiten sind.

Optical filters - AID iSpot reader

Lediglich ein Mausklick ist notwendig um zwischen enzymatischem
EliSpot -und fluoreszenzbasierendem FluoroSpot-Analysen 
(iSpot-Assay) umzustellen

Herkömmliche EliSpot-Assays erlauben lediglich die Analyse von einem Zytokin (z.B. IFN-γ), die auf der FluoroSpot-Basis neu entwickelten iSpot Assays sind dagegen in der Lage bei gleichbleibender Sensitivität mehrere Zytokine (z.B. IFN-γ und IL-2 ) pro Well bzw. pro Zelle darzustellen, was der tatsächlichen Situation im immunologischen Geschehen eher Rechnung trägt.

Typischer  enzymatischer IFN-γ-Test   IFN-γ/IL-2 iSpot Assay

A: Typischer  enzymatischer
IFN-γ-Test. Nur ein Zytokin kann
dargestellt werden.
   


B:  IFN-γ/IL-2 iSpot Assay. Zwei
Zytokine können pro Well erfasst
werden.

Quantität und Qualität der T-Zell-Antwort, welche durch das funktionelle Zusammenspiel der beteiligten T- Zellen reguliert werden, sind entscheidende Faktoren bei der durch  einen externen Stimulus ausgelösten Immunantwort.
Definierte T-Zell Subpopulationen tragen zu einem gegebenem Zeitpunkt mehr zur gesamten Immunantwort bei als andere beteiligte T-Zell-Populationen.
Die Entwicklung der Gedächtniszellen, welche einen langanhaltenden Schutz vor einer wiederkehrenden Infektion vermittelt, wird maßgeblich durch Zelltypen getragen, welche die Zytokine Interferon-γ (IFN-γ) und Interleukin-2 (IL-2) sezernieren.
Durch den Nachweis verschiedener Zytokinmuster, d.h. funktionell unterschiedlicher T-Zell-subpopulationen, ist es nunmehr möglich zwischen frischen Infektionen (vornehmlich IFN-γ-sezernierende Zellen, Effektorzellen) und Altinfektionen (vornehmlich IL-2/IFN-γ-sezernierende Zellen, Gedächtniszellen) zu unterscheiden. Auch eine Abgrenzung einer latenten von einer akuten Infektion ist so möglich.

Starke IFN-γ-Antwort
 
Ausbleibender IL-2-Antwort

A: iSpotAssay:  Starke IFN-γ-Antwort bei ausbleibender
IL-2-Antwort. Aktives Geschehen: Es ist eine akute Infektion zu vermuten.
     
Starke IFN-γ Antwort
 
Starke IL-2 Antwort

Starke IFN-γ und starke IL-2 Antwort

B:  iSpotAssay:  Starke IFN-γ und starke IL-2 Antwort.
Es handelt sich vermutlich um eine zurückliegende
Infektion, da der hohe Anteil an IFN-γ/IL-2 Doppelsezernierer
auf viele Gedächtniszellen hindeutet.

Mit dem neuen iSpot-Test kann zudem die  Th1/Th2 Verteilung bestimmt werden. Diese hat Bedeutung in vielen verschiedenen klinischen Bereichen wie z.B. Allergologie, Onkologie, Infektiologie und bei Autoimmunerkrankungen. Gemessen werden kann z.B des Verhältnis von Interferon-γ (Th1) gegen IL-10 oder IL-4 (Th2).

 


Literatur:

Harari A, Dutoit V, Cellerai C, Bart PA, Du Pasquier RA, Pantaleo G.
Functional signatures of protective antiviral T-cell immunity in human virus infections.
Immunol Rev. 2006 Jun;211:236-54.

Pantaleo G, Harari A.
Functional signatures in antiviral T-cell immunity for monitoring virus-associated diseases.
Nat Rev Immunol. 2006 May;6(5):417-23.

 

Weitere Literatur auf Anfrage erhältlich

 
   
   
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