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Infektionsdiagnostik

ANTIBIOTIKA RESISTENZEN

RDB2290 Carbapenemase

Bei den gramnegativen Bakterien stellt weltweit die Gruppe der Carbapenemase-produzierenden Keime eine zunehmende Bedrohung dar. Dies ist insofern beunruhigend, da sie fast alle antimikrobiellen Betalaktame hydrolisieren und meist auch resistent gegenüber kommerziell verfügbaren Betalaktamase-Inhibitoren sind.

Bei den Enterobacteriaceae zeigt sich eine sehr große Vielfalt an Carbapenemase-Genen. Diese sind speziell in Escherichia coli und Klebsiella pneumoniae weit verbreitet, werden aber auch in vielen anderen Spezies, u.a. Pseudomonas aeruginosa und Acinetobacter baumannii nachgewiesen.

Zu den weltweit wichtigsten Carbapenemasen zählen die Klebsiella pneumoniae Carbapenemase KPC, die Verona Integron Metallobetalaktamase (VIM), die Neu-Delhi-Metallobetalaktamase (NDM) und OXA-48. Die Carbapenemase OXA-48 wird in Deutschland derzeit am häufigsten nachgewiesen, gefolgt von KPC und VIM-1. Auch ein Anstieg bei NDM-1 ist in den letzten Jahren zu beobachten.

Merkmale

  • Hergestellt für ein initiales Screening der häufigsten Carbapenemasen auf einem Teststreifen
  • Einzelnachweis von 13 verschiedenen Carbapenem-Resistenzen und Kontrollbanden:
    Konjugatkontrolle,
    Amplifikationskontrolle,
    16S Bakterien rDNA Bande
  • Untersuchungsmaterial: Bronchiallavage, Sputum, Wundabstrich, Bakterienkultur

 

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