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Infektionsdiagnostik

ANTIBIOTIKA RESISTENZEN

RDB2180 ESBL

In den letzten Jahren wurde eine vermehrte Verbreitung der Resistenz gegen Cephalosporine bei ESBL-produzierenden Entrobacteriaceae beobachtet. Abhängig vom ESBL-Typ haben diese ß-Laktamasen die Fähigkeit, verschiedene Penicilline, Cephalosporine der 1., 2. und 3. Generation und Aztreonam (jedoch nicht Cephamycine oder Carbapeneme) zu hydrolysieren.

Derzeit schließen die am meisten verbreiteten ESBLs TEM, SHV und CTX-M ein. Phänotypische Charakterisierungen der antibiotischen Empfindlichkeit werden durch die Anwesenheit multipler ß-Laktamasen (z.B. ESBLs, AmpCs und Carbapenemasen) in einem einzigen Bakterien-Stamm und durch verschiedene Stufen von ß-Laktamase-Genexpression erschwert.

Genotypische Tests können verschiedene ß-Laktamase-Gene und Mutationen, die zu ESBL führen, akkurat identifizieren.

Merkmale

  • Schnelle Detektion von ESBL-Genen innerhalb von 5 Stunden
  • Erfassung der wichtigsten Mutationen in TEM und SHV, sowie von CTX-M und der Klebsiella pneumoniae Carbapenemase (KPC)
  • Bei Bakterienkulturen und klinischen Proben verwendbar

 

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